DIENSTAG, 31. MÄRZ 2015
Kurz vor Ostern habe ich mich einem anderen Projekt zugewandt.
Ich hatte dieses schon vor einigen Jahren begonnen, aber es bis heute nicht fertiggestellt. Und zwar wollte ich einen Schokoladen-Hasen abformen. Ich hatte davon zwei Stück und habe beide mit Papiermache bedeckt, die Schokoladen-Hasen zertrümmert und aus der Form genommen und in eine der Formen Gips gefüllt. Das Ablösen der Papiermache-Form vom Gips war etwas schwierig und die Form wurde dabei zerstört. Da mir aber auch die Papiermache-Form gut gefallen hat und ich noch nicht wusste wie ich weiter vorgehen sollte, legte ich das Projekt erstmal zur Seite.
Das war der Stand bis heute:
Jetzt kam ich auf die Idee eine zweiteilige Form zu basteln. Das ist nötig, da die Ohren über den Körper nach hinten hinausragen und somit die Form nicht einfach wieder vom Körper abgenommen werden kann. Für die zweiteilige Form habe ich den Gips-Hasen zuerst in Alufolie eingewickelt und zwar so, dass sie den Körper etwa in zwei Teile teilt. Dazu habe ich die Form auf die Alufolie gestellt, sie zu beiden Seiten nach oben geklappt und sie etwas an den Körper angedrückt. Anschließend habe ich die Folie eingekürzt, den Rand etwas umgeschlagen und die Folie nochmal an den Körper angedrückt. In etwa so wie die Schokoladen-Hasen, wenn man die Falz aufstellt:
Den in Alufolie gewickelten Hasen habe ich dann auf einer Seite dick mit Papiermache bedeckt. Nach 12 Stunden war die eine Seite halbwegs trocken und ich konnte sie abnehmen. Auf der zweiten Seite habe ich den Vorgang wiederholt.
Unten und an den Seiten steht das Papiermache über, damit ich die Formen nachher verbinden kann und sie zum Schluss wieder trennen kann.
Das war der Stand bis heute:
links der Papiermache-Hase und rechts der aus Gips gegossene Hase
Jetzt kam ich auf die Idee eine zweiteilige Form zu basteln. Das ist nötig, da die Ohren über den Körper nach hinten hinausragen und somit die Form nicht einfach wieder vom Körper abgenommen werden kann. Für die zweiteilige Form habe ich den Gips-Hasen zuerst in Alufolie eingewickelt und zwar so, dass sie den Körper etwa in zwei Teile teilt. Dazu habe ich die Form auf die Alufolie gestellt, sie zu beiden Seiten nach oben geklappt und sie etwas an den Körper angedrückt. Anschließend habe ich die Folie eingekürzt, den Rand etwas umgeschlagen und die Folie nochmal an den Körper angedrückt. In etwa so wie die Schokoladen-Hasen, wenn man die Falz aufstellt:
Den in Alufolie gewickelten Hasen habe ich dann auf einer Seite dick mit Papiermache bedeckt. Nach 12 Stunden war die eine Seite halbwegs trocken und ich konnte sie abnehmen. Auf der zweiten Seite habe ich den Vorgang wiederholt.
Unten und an den Seiten steht das Papiermache über, damit ich die Formen nachher verbinden kann und sie zum Schluss wieder trennen kann.
Nachtrag:
Nachdem die Formen vollkommen getrocknet sind, habe ich sie
mit Öl ausgestrichen. Wahrscheinlich wäre es sinnvoll gewesen die Formen innen mit
Klarlack einzupinseln und dann erst das Öl aufzutragen.
Im Anschluss habe ich die Formen zusammen getackert und in
einem Schraubstock befestigt. Die 1,5 l angerührter Gips (ruhig etwas
flüssiger halten) haben für etwas mehr als zwei Hasen ausgereicht. Da ich bis
dahin nur eine Form erstellt habe, musste die alte Papiermache-Form ebenfalls
herhalten.
Für den überschüssigen Gips sollte man sich schnell etwas
ausdenken, da er sehr schnell eintrocknet. Ich habe den Rest auf sechs
Joghurtbecher verteilt und jeweils ein Teelicht hineingedrückt.
Man braucht jetzt erstmal etwas Geduld bis der Gips
durchgetrocknet ist.
Als dies geschehen war, löste ich die Tackernadeln und
schnitt die alte Papiermacheform an der Front des Hasen auf.
Der Hase aus meiner neu erstellten Form unterschied sich von
den beiden anderen Hasen. Die Oberfläche war wesentlich unregelmäßiger,
außerdem stand die Form beim Trocknen etwas schief, so dass er jetzt etwas senkrechter steht.
Die Naht und die
Unregelmäßigkeiten habe ich mit einem Messer entfernt.
Die Gips-Hasen haben interessanterweise unterschiedliche Farben,
da unterschiedliche Marken verwendet wurden.
Der linke Hase ist der vor Jahren erstellte, der mittlere der aus der alten Papiermacheform und der rechte stammt aus der neuen Form.
Die aufgeschnittene Form, die Hälften der zuvor getackerte
Form sowie zwei weitere Papiermache-Hasen wurden danach mit weiteren
Zeitungspapier-Schnipseln und Kleister zusammengefügt. Dafür habe ich mehrere
Durchgänge benötigt, da die Formen sonst zu instabil geworden wären.
Den unteren Rand habe ich dann noch gerade abgeschnitten.
Heraus kamen fünf Papiermache-Hasen, drei Gips-Hasen sowie
ungeplant sechs Teelichthalter.
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