FREITAG, 13. MÄRZ 2015
Hier nun eine alphabetische Liste der Gehölze, die mit einer Häufigkeit von über 25 % aufgetreten sind und die 2002 von der LfU für das Anlegen einer Hecke im Naturraum Nr. 102 empfohlen wurden (E):
- Acer campestre Feld-Ahorn, Maßholder (61 %, E),
- Acer pseudoplatanus Berg-Ahorn (25 %, E),
- Carpinus betulus Hainbuche (25 %, E),
- Cornus sanguinea Roter Hartriegel (67 %, E),
- Corylus avellana Gewöhnliche Hasel (49 %, E),
- Crataegus laevigata Zweigriffliger Weißdorn (47 %, E),
- Crataegus monogyna Eingriffliger Weißdorn (40 %, E),
- Euonymus europaeus Gewöhnliches Pfaffenhütchen (53 %, E),
- Fraxinus excelsior Gewöhnliche Esche (32 %E),
- Ligustrum vulgare Gewöhnlicher Liguster (51 %, E),
- Lonicera xylosteum Rote Heckenkirsche (28 %, E),
- Prunus avium Vogel-Kirsche (32 %, E),
- Prunus spinosa Schlehe (77 %, E),
- Quercus robur Stiel-Eiche (30 %, E),
- Sambucus nigra Schwarzer Holunder (81 %, E),
- Viburnum lantana Wolliger Schneeball (28 %, E).
Weitere empfohlene Arten und ihre Häufigkeit in den örtlichen Hecken:
- Acer platanoides Spitz-Ahorn (7 %, E),
- Alnus glutinosa Schwarz-Erle (0 %, E),
- Alnus incana Grau-Erle (0 %, E),
- Betula pendula Hänge-Birke (0 %, E),
- Fagus sylvatica Rotbuche (7 %, E),
- Frangula alnus Faulbaum (0 %, E),
- Populus tremula Zitterpappel, Espe (2 %, E),
- Prunus padus Gewöhnliche Traubenkirsche (2 %, E),
- Quercus petraea Trauben-Eiche (4 %, E),
- Rhamnus cathartica Echter Kreuzdorn (4 %, E),
- Rosa canina Echte Hunds-Rose (16 %, E),
- Rosa rubiginosa Wein-Rose (0 %, E),
- Rosa spec., Unbestimmte Rosen (60 %)
- Salix alba Silber-Weide (0 %, E),
- Salix aurita Ohr-Weide (0 %, E),
- Salix caprea Sal-Weide (11 %, E),
- Salix cinerea Grau-Weide (0 %, E),
- Salix purpurea Purpur-Weide (0 %, E),
- Salix rubens Fahl-Weide (0 %, E),
- Salix spec. Unbestimmte Weiden (2 %)
- Salix triandra Mandel-Weide (0 %, E),
- Salix viminalis Korb-Weide (0 %, E),
- Sambucus racemosa Trauben-Holunder (0 %, E),
- Tilia cordata Winter-Linde (7 %, E),
- Tilia platyphyllos Sommer-Linde (0 %, E),
- Ulmus glabra Berg-Ulme (4 %, E),
- Viburnum opulus Gewöhnlicher Schneeball (2 %, E).
Weiterhin fehlen viele Baumarten. Das dürfte an der Größe der vorhandenen Hecken liegen. Da viele dieser Gehölze aber damals zum Teil starker Sukzession unterlegen waren und wahrscheinlich heute noch sind, dürfte sich der Baumanteil inzwischen erhöht haben.
Rosen kommen mit einer Häufigkeit von über 60 % vor, allerdings wurden diese meist nicht näher bestimmt. Dies ist auch nicht einfach, da es sehr viele Arten und Unterarten gibt und die auf nächstem Raum variieren können. Darum wurde uns im Studium empfohlen auf die Pflanzung von Rosen zu verzichten. Sie werden sich von selbst einstellen, da die Samen durch Vogelkot verbreitet wird.
Wenn man sich die Feuchtezahl nach Ellenberg, die man unter http://www.floraweb.de/ nachschauen kann, für die empfohlenen Gehölze anschaut und mit dem Standort abgleicht, fallen neun Pflanzen raus, da sie Bereiche bevorzugen, die feucht bis nass sind. Das betrifft
- Alnus glutinosa Schwarz-Erle (Nässezeiger),
- Alnus incana Grau-Erle (Feuchtezeiger),
- Prunus padus Gewöhnliche Traubenkirsche (Feuchte- bis Nässezeiger),
- Salix alba Silber-Weide (Feuchte- bis Nässezeiger),
- Salix aurita Ohr-Weide (Feuchte- bis Nässezeiger),
- Salix cinerea Grau-Weide (Nässezeiger),
- Salix rubens Fahl-Weide (Feuchte- bis Nässezeiger),
- Salix triandra Mandel-Weide (Feuchte- bis Nässezeiger),
- Salix viminalis Korb-Weide (Feuchte- bis Nässezeiger).
- Acer pseudoplatanus Berg-Ahorn (Frische- bis Feuchtezeiger),
- Frangula alnus Faulbaum (Frische- bis Feuchtezeiger),
- Salix caprea Sal-Weide (Frische- bis Feuchtezeiger),
- Tilia platyphyllos Sommer-Linde (Frische- bis Feuchtezeiger),
- Ulmus glabra Berg-Ulme (Frische- bis Feuchtezeiger).
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen