DIENSTAG, 26. MAI 2015
Vor einigen Tagen bin ich im Internet zufällig auf die Möglichkeit gestoßen aus dem Autrieb von Nadelbäumen (Tannen, Kiefern und Fichten) ein Gelee zu Kochen. Auch soll man die Spitzen roh verzehren können. Das wollte ich unbedingt mal testen.
Ich weise allerdings darauf hin, dass man nicht einfach im Wald die Spitzen ernten darf.
Bei uns im Garten wachsen aber zwei Pinus mugo Bergkiefer. Der Maiwuchs, also die hellgrünen Austriebe, werden von uns sowieso jedes Jahr bis auf drei bis fünf Zentimeter ausgebrochen, damit die Pflanzen nicht zu groß werden. Dieses Mal sollten die Spitzen nicht direkt auf den Kompost wandern sondern vorher verarbeitet werden.
Hier das Rezept:
1 l Kiefern-Spitzen, d.h. man füllt ein Litergefäß mit den Spitzen. Nach dem Waschen füllt man
sie mit
1 l Wasser auf und kocht sie 5 min. Danach lässt man sie einen Tag lang ziehen. Nach 24
Stunden fängt man die Flüssigkeit auf und füllt sie in einen fünf Liter Topf
aus dem man tropffrei ausgießen kann. Die Spitzen kommen auf dem
Kompost, sie duften immer noch herrlich. Nächstes Jahr würde ich sie mit
einem Messer etwas kleiner schneiden. In die Flüssigkeit gibt man
1 Schuss Zitronensaft und
1 kg Gelierzucker 1:1 und wartet eine Stunde. Das Gelee muss dann 4-5 min sprudelnd kochen,
anschließend kann man das Gelee in die mit kochendem Wasser
ausgespülten Gläser füllen. Verschließt sie fest und stellt sie mit
ausreichendem seitlichem Abstand auf ein Gitter.
anschließend kann man das Gelee in die mit kochendem Wasser
ausgespülten Gläser füllen. Verschließt sie fest und stellt sie mit
ausreichendem seitlichem Abstand auf ein Gitter.
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